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Patenschaften für Kinder in Indien


Seine Heiligkeit, der Dalai Lama schrieb in seinem "Buch der Menschlichkeit" :
" Der eigentliche Nutzen des Reichtums, so erläuterte ich es einmal einer sehr wohlhabenden indischen Familie, liegt in philantrophischem Geben. Und da ich gefragt wurde, riet ich, das es vielleicht das Beste sei, das Geld in Ausbildungsbereiche zu investieren. Denn die Zukunft unserer Welt liegt in den Händen unserer Kinder. Wenn wir eine mitfühlendere- und damit gerechtere Gesellschaft anstreben, dann ist es folglich notwendig, unsere Kinder zu verantwortungsvollen, fürsorglichen Menschen zu erziehen."

Im September 2002 startete Somedi Nettetal e.V. das erste Projekt in Rajkot im Bundesstaat Gujarat. Eine Mädchenschule wurde gezielt ausgesucht, da gerade in Indien Mädchen und Frauen schlechte Perspektiven haben. Nur durch Bildung können sie der Armut und der Zwangsverheiratung entrinnen und selbstständig leben. Diese Schule besuchen 1250 Mädchen. Nur zur Erntezeit kehren die Schülerinnen in die zum Teil weit entlegenen Dörfer heim, da sie als Erntehelfer unabkömmlich sind. Die Wege dorthin sind holprig und staubig. Deshalb benötigen die Mädchen mehrer Stunden um ihre Dörfer zu erreichen.
Oft werden die Kinder erst mit acht oder neun Jahren "entdeckt" und eingeschult. Die Verhältnisse aus denen diese Mädchen kommen, sind erbärmlich. Sie gehören zu den Ärmsten der Armen.
Die folgenden Bilder entstanden während des l Besuchs von Dr.Ramesh Modi (1.Vorsitzender), Heiko Haumer (2.Vorsitzender) und Stefan Voormans (Geschäftsführer) im Januar 2006.
Mittlerweile wurde das Patenschaftsprojekt auf eine weitere Mädchenschule in Khamta, sowie eine Schule in Dhanbad, für Lepra oder TB betroffene Kinder erweitert. Diese Kinder müssen nicht selber erkrankt sein. Es reicht aus, wenn ein Mitglied der Familie an Lepra oder Tuberkulose erkrankt ist, um die ganze Familie zu ächten und den Kindern den Weg zur Bildung zu versperren.





Schulhof Dieses Bild zeigt einen Teil der Schülerinnen. 750 Mädchen haben uns herzlich willkommen geheißen. Wir waren erstaunt, wie ruhig und gespannt die Schülerinnen unseren Ansprachen zuhörten. Man konnte spüren, wie dankbar die Mädchen sind, lernen zu dürfen. Ein Umstand, der für sie nicht selbstverständlich ist.
Der Leiter der Schule führte uns in einen Klassenraum. Klassenraum
Schlafraum In diesen Schlafräumen übernachten mehr als 20 Schülerinnen. Sie schlafen auf Matten, die am Tage zusammen gefaltet werden. (siehe Bild) Dies ist im Vergleich zu ihrer Schlafstätte im Heimatdorf "komfortabel".
In der Großküche wird täglich für die 1250 Mädchen das vegetarische Essen zubereitet.
Küche
Bei der Mahlzeit Die Mahlzeiten werden auf dem Boden sitzend eingenommen.

Durch die regelmäßige persönliche Geldübergabe entstehen keine Verwaltungskosten. Somit können wir ihre Spende kontrolliert zu 100 %  einsetzen.
Wir suchen noch dringend Förderer und Paten für dieses Projekt. Bitte setzen sie sich mit uns in Verbindung, damit wir unsere Arbeit kontinuierlich fortsetzen können.



Wo liegen die Schulen?

Die Girl´s Highschool Rajkot liegt im Zentrum der Stadt Rajkot im indischen Bundesstaat Gujarat. Rajkot hat ca. 800.000 Einwohner.
Die SMT MOTBEN JADVAJBAI MALANI Girl´s Highschool in Khamta liegt ca. 30km nordöstlich von Rajkot. Leider ist der Ort so klein, dass noch keine Karte im Internet vorhanden ist.

Karte Rajkot

Die Nirmala Leprocy and TB School des Damien Social Wellfare Centre in Dhanbad liegt am Highway von Delhi nach Kalkutta. Die Stadt Dhanbad liegt im indischen Bundesstaat Jharkand und ist das Zentrum des indischen Kohlebergbaus. Sie hat ebenfalls wie Rajkot ca. 800.000 Einwohner.

Karte Dhanbad


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